Ohren anlegen: Risiken, Nebenwirkungen & Schmerzen – Segelohren-OP – Ohrenkorrektur

Risiken bei einer Ohrenkorrektur

Wer sich abstehende Ohren anlegen lassen möchte, hat unter Umständen Angst vor Komplikationen. Doch die OP Risiken dürften bei einer Otopexie (Ohranlegeplastik) im Vergleich zu anderen Schönheitsoperationen nur gering sein. Die Gefahr von Nachblutungen tritt meist nur bei Risikopatienten mit Gerinnungsstörungen auf. Bei einer Umstellung von Medikamenten mit Acetylsalicylsäure kann die Blutgerinnung beeinflusst werden. Das sollte daher unbedingt mit dem Ohrenarzt abgesprochen werden, sodass Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden können, um der Bildung von Thrombosen vorzubeugen. So kann die minimalinvasive Segelohren-OP meist komplikationsfrei und ohne Spätfolgen von dem Schönheitschirurg durchgeführt werden.

Obwohl es sich beim Segelohren anlegen um eine erprobte Operation handelt, und dies vergleichsweise risikoarm ist, können Fehler natürlich immer passieren. Doch davon sollte sich der Patient vielleicht nicht zu sehr beunruhigen lassen, sondern sich vielmehr einem erfahrenen HNO-Spezialisten anvertrauen. Auch nach der OP kann ein Außenohr größer sein oder weiter abstehen als das andere. Zudem kann der Ohrknorpel anders aufgebaut sein, als im anderen Ohr. Das Ergebnis kann durch Narbenbildung noch verändert werden, wodurch es zu einer erneuten Deformierung der Ohrmuschel und des Ohrläppchen kommen kann. Dann muss der Operateur den otoplastischen Eingriff wiederholen und zum zweiten Mal zum Messer greifen. Durch die OP-Technik kann es auch sein, dass der Gehörgang zu eng ist. Wenn der Faden gerissen ist, oder der Faden kommt raus nach dem Ohrenanlegen, dann kann sich das Weichteilgewebe noch verändern. So kann es sein, dass das Außenohr auch nach der Ohrenanlegung wieder absteht. Allerdings ist die Erfolgsquote sehr hoch. Die Ohren stehen nach der Korrektur wieder ab: Fallzahlen bei denen angelegte Ohrmuscheln wieder abstehen, ist sehr gering. Die Revisionsquote liegt daher bei Kindern und Erwachsenen nur bei rund 5%.

Wer extrem oder leicht abstehende Ohren korrigieren lassen möchte, dem wird ein guter plastischer Chirurg immer über alle Gefahren und das mit dem rekonstruktiven Eingriff verbundene Risiko aufklären. Je nach angewandter OP-Technik und Verbandsart, kann es zu einer Nekrose kommen. Das ist gefährlich, aber dafür auch sehr selten – viele Patienten werden sich deshalb davon nicht abschrecken lassen. Viele Risiken und Komplikationen lassen sich vermeiden, wenn die Patienten vor der Operation bekannte Allergien oder auffällig häufige Blutergüsse thematisieren. Letzteres deutet auf ein erhöhtes Blutungsrisiko hin.

Ein Patient, der die ausgeprägte Fehlstellung seiner Ohren durch eine Operation dauerhaft beheben möchte, der sollte sich eine gute Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde suchen. Welche Klinik infrage kommt, können Behandlungswillige online recherchieren, wichtig ist nicht nur, dass die postoperative Versorgung nach der Behandlung stimmt, sondern auch wie erfahren der HNO-Arzt einer Schönheitsklinik ist. Nach dem Ohren operieren kann der Patient teilweise starke Schmerzen verspüren. Dies kann harmlose Gründe haben, wie beispielsweise ein zu enger Verband. Schwerwiegender ist da schon ein Bluterguss nach der Operation. Je nach Grad der Schwere muss der Patient zum 2. Mal auf eine erneute Behandlung vorbereitet werden, um diese Schädigungen im Gewebe auszuräumen. Bei erblicher Veranlagung für Keloide kann es an der Operationswunde zu Narbenwucherungen kommen. Ein Keloid nach der Operation sorgt für eine dicke, wulstige, verfärbte, schmerzhafte Operationsnarbe, welche auch durch Jucken dem Patienten negativ auffällt. Dies ist mit Cortison-Injektionen, Massagen, Druckverbänden und Salben behandelbar. Bei Verschlechterung kann die Ästhetisch Plastische Chirurgie diese Wucherungen mit Revisionsoperationen beheben.

Durch den korrektiven Eingriff kann es zu Infektionen und damit zu Ohrentzündungen kommen. Die Wundinfektionen wirken sich nicht nur negativ auf die Dauer der Heilung aus, sondern führen möglicherweise auch zu einem Haut- oder Knorpelverlust. Die Prognosen in der Schönheitschirurgie sind dafür aber sehr gering. In seltenen Fällen kann der Verband während die Blutversorgung im Bindegewebe beeinträchtigen, was zu Durchblutungsstörungen führt. Diese sind aber reversibel und verschwinden wieder nach Lockerung des Verbandes. Irreversibel sind dagegen Beschädigungen an den Nervenbahnen. Wer seine Ohrfehlstellung durch eine otoplastische Korrektur loswerden möchte, der muss dies berücksichtigen. Alle Operationen beeinträchtigen die Empfindsamkeit, da immer feine Hautnerven durchtrennt werden müssen. Gerade bei Kälte kann es daher auch nach Routineeingriffen zu Empfindungsstörungen an den Vernarbungen kommen. Nur in Einzelfällen können die Gefühlsstörungen rezidiv sein, wenn sich nach Monate die Hautnerven regenerieren.

Wer seine Segelohren durch eine Otoplastik operativ entfernen lassen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, welcher HNO-Arzt den chirurgischen Eingriff durchführt. Die Komplikationsrate und die Rezidivquote sind abhängig von der Erfahrung des jeweiligen Operateurs. Gleiches gilt auch für den Narkosearzt, dessen Können das Narkoserisiko minimiert.

Zu den bekanntesten OP-Methoden zählen:

  • Fadenmethode
  • Knorpelresektion
  • Cavumrotation
  • Anthelixplastik
  • Ritztechnik
  • Schnitt-Nahttechnik
  • Earfold-Implantat

Wenn sich der Patient für eine lokale Betäubung entscheidet, dann erfährt nur das lokale Gewebe rund um das Ohr eine Sedierung mit der Spritze. Bei örtlicher Betäubung besteht die Gefahr, dass die Gefäße mit der Betäubungsspritze fehlpunktiert werden. Allerdings kann diese auch ambulant durchgeführt werden. Wer eine Alternative zur Infiltrationsanästhesie sucht, der kann über eine Analgosedierung nachdenken. Hierbei handelt es sich nicht um eine Lokalanästhesie, sondern um eine Teilnarkose. Für diese Form der Teilanästhesie wird das Sedativum als intravenöse Infusion über einen Venenzugang verabreicht. Nach dem Dämmerschlaf muss der Patient noch etwa 2-5 Stunden im Aufwachraum oder auf der Station verbringen. Wem das zu lange dauert, der sollte dann doch auf eine örtliche Betäubung bei einer Ohren-Operation zurückgreifen. Eine weitere Alternative wäre die Vollnarkose. Diese benötigt allerdings ein Beatmungsgerät und einen Beatmungsschlauch. Daher ist diese Form der Anästhesie sehr teuer! Zudem kann es hierbei auch zu Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems kommen.

Nebenwirkungen bei einer Ohren-OP:

Was kann schief gehen bei einer Ohren-Operation? Bei jedem operativen Eingriff kann es als Nebenwirkung zu Wundheilungsstörungen kommen. Dies wird durch verschiedene Faktoren begünstigt und äußert sich in noch viel mehr Symptome. Gerade Patienten mit Blutungsneigung werden wohl mit einer Nachblutung nach der Behandlung zu kämpfen haben. Dass es nach einer Operation zur Hämatombildung kommt und immer mal wieder blutet, ist an und für sich normal. Eine Blutung nach der Operation kann aber gestillt werden, wenn diese frühzeitig erkannt wird. Neben Blut deuten aber noch Wundsekret und eine ständige Sekretion von Wundwasser auf Wundheilungsstörungen hin. Juckreiz nach dem Ohrenanlegen ist ebenfalls normal und bedingt sich durch die Heilungsprozesse.

Die Otoplastik hat nicht geklappt und die Ohren stehen wieder ab: Hin und wieder kann es nicht nur in einer Privatklinik sondern auch in einem öffentlichen Krankenhaus vorkommen, die Enttäuschung ist dann beim Operierten groß, und er ist schockiert. Wie kann es dazu kommen? Wenn der Kopfverband zu früh vom Patient abgelegt wird, dann kann es passieren, dass die Ohren wieder abstehen. Die Narben bilden sich zurück und das Außenohr wird nicht mehr durch den Verband in Position gehalten. In diesem Falle hilft nur noch eins: Die Otopexie muss 2 mal durchgeführt werden, sofern dies vom Patienten gewünscht wird. Wenn das Rückfall-Risiko minimiert werden soll, dann ist die Mitarbeit des Patienten unabdingbar. Sollten nach der Behandlung noch Segelohren vorhanden sein, dann kann dies auch auf eine Überkorrektur oder Unterkorrektur der Ohrmuschel hindeuten. Dies passiert vor allem, wenn die Knorpel im Ohr nur unzureichend vom Schönheitschirurg präpariert wurden.

Eine Entzündung nach der Ohren-OP ist ebenfalls denkbar, denn durch den operativen Eingriff wird das Infektionsrisiko in jedem Falle erhöht. Der Symptomenkomplex ist bei einer Infektion vielfältig: Hat sich die Wunde durch Bakterien entzündet, dann macht sich dies durch einen mit Eiter gefüllten Abszess, durch Fistelbildung, oder durch eine Zyste bemerkbar. Wenn dies nicht behandelt wird, dann droht eine Blutvergiftung (Sepsis). Wird die Infektion frühzeitig erkannt, dann sollte es durch die Behandlung gar nicht erst zur Bildung einer Fistel kommen. Neben einer Infektion kann es nach einer Otoplastik auch zu Abstoßungsreaktionen kommen. Wie oft dies der Fall ist, lässt sich kaum beantworten, da eine entsprechende Langzeitstudie fehlt. Sollte es zu Fremdkörperreaktionen kommen, dann bildet sich Schorf, Kruste oder ein Granulom. Dies kann allerdings mit einer Inzision oder mehreren Stichinzisionen behandelt werden. Bei Unverträglichkeit des Fadenmaterials kommt es ebenfalls zu Abwehrreaktionen, wobei der Faden dann vom Körper abgestoßen wird.

Sollte der Patient eine Infektion erlitten haben, dann sind oft die Lymphknoten angeschwollen, und reagieren zudem mit einem Stechen bei Druck. Durch verunreinigte Instrumente kann es zudem zu einer Ansteckung mit HIV kommen. Solche schwerwiegenden Nachwirkungen dürfte es mittlerweile aber durch höhere Hygienestandards und eine professionalisierte Qualitätskontrolle kaum noch geben. Bei einer Ohrenkorrektur handelt es sich heutzutage um einen Routineeingriff. Dieser wird durch approbierte Ärzte durchgeführt, die vom Staat akkreditiert wurden. Deren Berufserfahrung, hohe Qualitätsstandards und Sicherheitsstandards machen gravierende Behandlungsfehler im Prinzip unmöglich. Fatale Folgen können sich aber dennoch immer ereignen.

Etwas ist schief gegangen beim Ohrenanlegen – was nun?

Trotz aller Qualitätssicherung und Qualitätssiegel für Kliniken, kann es immer wieder mal zu einem Kunstfehler bei der Ohrmuschelkorrektur kommen. Angstpatienten sollten ihre Befürchtungen vor Pfusch im Anamnesegespräch mit dem Arzt besprechen. So kann die Patientensicherheit im Dialog für jeden persönlich erhöht werden. Sollte die Ohrenkorrektur aber nun doch misslungen sein, dann hat das Opfer oft sichere Schadensersatzansprüche. Hierbei muss juristisch geklärt werden, ob der otoplastische Eingriff durch unvorhersehbare Faktoren missglückt ist, oder ob er durch nichteinhalten von Hygienestandards oder Unvermögen des Arztes regelrecht verpfuscht wurde. Bei einer Körperverletzung kann der Patient zusätzliche Regressforderungen geltend machen. Sollte aber der Operierte nach und nach unzufrieden werden mit dem Ergebnis, dann kann dieser vermutlich keine Ersatzforderungen einklagen. Hier muss schon ein Fehler in der Durchführung nachgewiesen werden.

Begleiterscheinungen sind aber ebenso akute Durchblutungsstörungen, die in Notfällen bedrohlich enden können. Bei stationärer Behandlung und unter Beaufsichtigung von Stationsärzte für eine Nacht, lassen sich die Warnsignale normalerweise rechtzeitig erkennen. So werden Probleme nach der Segelohrenkorrektur minimiert und der Gefahr von Gesundheitsschäden weitgehend vorgebeugt. Kontraindikationen werden von einem guten HNO-Spezialisten in der Sprechstunde vorbesprochen. Dies kann sowohl eine einfache Erkältung, Übelkeit oder auch Fieber sein. Bei einer Operation im Sommer ist zudem Vorsicht geboten, da die Wundheilung durch übermäßiges Schwitzen möglicherweise beeinträchtigt werden kann. Auch Schwankungen im Blutdruck oder Puls, Schwangerschaft, Unverträglichkeiten, Vorerkrankungen wie beispielsweise Epilepsie, Ohrentzündungen, Halswirbelkörper-Subluxationen, oder auch andere Beschwerden die problematisch sein können, werden dabei besprochen. Auf diese Weise kann ein Problem gleich im Vorfeld ausgemacht werden, sodass die Verletzungsgefahr und auch die Chance für Todesfälle minimiert werden.

Hörverlust sollte nach einer Otoplastik nicht eintreten, da lediglich das Außenohr und nicht das eigentliche Hörorgan operiert wird. Daher bleibt der Hörsinn vollkommen erhalten und es ist mit keiner dauerhaften Hörminderung zu rechnen, eher temporär, wenn Schwellungen den Gehörgang verengen. Normal kann auch ein Knacken im Ohr unmittelbar nach der Operation sein, aber auch das verschwindet im Laufe der Heilung. Das Reaktionsvermögen des Patienten kann möglicherweise verzögert sein, da dieser durch den angelegten Verband nicht mehr alles wahrnimmt und das Hörvermögen dadurch vorrübergehend etwas beeinträchtigt ist. Zudem kann es sein, dass die Ohren taub nach der Operation sind. Das Taubheitsgefühl nach der Behandlung ist aber völlig normal und verschwindet in den meisten Fällen ebenfalls beim Abheilen.

Schönheits-OP und die Schmerzen danach:

Nach einer Ohrenkorrektur sind die Ohren berührungsempfindlich und fallen auch durch Schmerzempfindlichkeit auf. Die Intensität dieser Symptome fällt dabei je nach Patient unterschiedlich aus. Sensibilitätsstörungen und Überempfindlichkeit sind ebenfalls unmittelbar nach der Operation normal, und gehen in den folgenden Wochen gewöhnlich zurück. Daneben können die Ohren auch durch Druckempfindlichkeit und damit verbundene Druckschmerzen auffallen. Dieses Druckgefühl sollte aber ebenfalls im Laufe der Heilung verschwinden, sodass der Patient am Ende meist vollkommen schmerzfrei ist.

Kopfschmerzen können bei einem zu eng anliegenden Kopfverband auftreten. Tut das weh, dann muss dieser nach Rücksprache mit dem Ohrenarzt einfach lockerer angelegt werden. Ohrenschmerzen nach einer Operation sind zu erwarten, da sich diese durch die Manipulation am Ohrknorpel bedingen. Starke Schmerzen nach der OP lassen sich durch schmerzlindernde Schmerzmittel behandeln. Pauschal kann gesagt werden, dass der Patient für 2 bis 4 Tage nach der Operation mit mittelstarken Schmerzen rechnen muss, die sich aber mit der kontinuierlichen Gabe einer Schmerztablette durchaus im Griff halten lassen. So kann der Operierte auch diese Zeitspanne weitgehend schmerzfrei durchstehen. In den ersten Tagen kommen zudem Wundschmerzen hinzu, die sich durch ein Pochen oder Brennen äußern. Aber auch hier können Schmerzmittel zu einer schnellen Linderung verhelfen.

Während des chirurgischen Eingriffs braucht der Patient normal nicht mit Schmerzen zu rechnen, da dieser unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wie sieht es aber mit den Fäden aus. Tut es weh sich die zu ziehen? Dass Fäden ziehen Schmerzen verursacht, ist ein altes Gerücht, dass sich aber hartnäckig zu halten vermag. Tatsächlich ist dies in der Regel vollkommen schmerzfrei. Der Patient dürfte höchstens ein ziehen oder ein leichtes Kitzeln verspüren. Nach der Operation kann es zu Schwellungen und Rötungen im Bereich des Ohres kommen. Dies macht sich durch ein Spannungsgefühl an der betroffenen Stelle bemerkbar. Wie lange geschwollen die Ohren sind, lässt sich nicht genau vorhersagen. Bei vielen Operierten wird der Heilungsprozess die Schwellungen nach rund 1 Woche wieder rückgängig machen.

Nach der Otopexie kann sich an der operierten Stelle eine hypertrophe Narbe bilden. Dabei handelt es sich um eine Verhärtung (Fibrose), die durch eine fehlerhafte Wundheilung entstehen kann. Eine Rückbildung im Laufe des natürlichen Heilungsprozesses ist nicht möglich, vielmehr muss dies durch eine weitere Schönheitsoperation geschehen. Dabei wird die betreffende Narbe mit einem Lokalanästhetikum betäubt, und anschließend ausgeschnitten. Die Narben nach einer Ohren-Operation sind meist aber unauffällig. Nur in Einzelfällen kann es zu einer krankhaften Narbenbildung kommen.

Schmerzen müssen aber nicht immer nur körperlicher Natur sein, sondern können auch seelischer Natur sein oder durch Panik entstehen. Segelohren können bei Kindern und Erwachsenen ein Grund für Mobbing sein, und bieten daher im Alltag viele Nachteile. Dieses Problem tritt über Konfessionsgrenzen hinweg auf.

Für viele Muslime stellt sich die Frage: Ist das Ohren anlegen im Islam haram oder nicht?

Die Antwort darauf ist recht einfach. Eine Ohrenkorrektur ist dann erlaubt, wenn diese als notwendige Operation angesehen wird. Sprich, wenn ein bestehender Makel, der als Folge einer Krankheit oder von einem Verkehrsunfall entstanden ist, durch den chirurgischen Eingriff entfernt wird. Entsprechende Stellen finden sich dafür in der Sunnah. Chirurgische Eingriffe sind immer dann erlaubt, wenn sie nicht beabsichtigen die Schöpfung Allahs zu ändern. Reine Schönheitsoperationen sind daher im Islam haram, solange diese nicht notwendig sind.